Progressionsvorbehalt Rechner

Mit dem Progressionsvorbehalt Rechner für Deutschland kann die Einkommensteuer sowie die Steuermehrbelastung z.B. im Fall von zusätzlichen Lohnersatzleistungen oder ausländischen Einkünften online für für 2017, 2018 oder 2019 ermittelt werden.



 Progressionsvorbehalt Rechner

Zu versteuerndes Einkommen
Steuerjahr
Progressionseinkünfte
Zusammenveranlagung


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 Progressionsvorbehalt-Rechner Ehegatten
 
Steuerjahr
KiSt.  Kirchenst. 
     
  Ehemann Ehefrau      
Einkommen Zu verst. Einkommen
     
Progressionseink. Progressionseinkünfte
     


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Steuerfreie Einkünfte, welche dem Progressionsvorbehalt unterliegen, erhöhen zwar nicht das zu versteuernde Einkommen, sie beeinflussen aber den Einkommensteuersatz und damit auch die Höhe der Einkommensteuer. Höhere Einkommen werden in Deutschland wegen des progressiven Steuersatzes prozentual höher besteuert. Dieser Besteuerungseffekt lässt sich in einer Steuerprogression-Tabelle veranschaulichen. Durch die Regelung zum Progressionsvorbehalt soll es zu einer leistungsgerechteren Besteuerung kommen, da auch von der Steuer freigestellte Einkünfte die Leistungsfähigkeit steigern können. Das zu versteuernde Einkommen (ohne die Progressionseinkünfte) wird dann gegebenenfalls mit einem höheren Durchschnittssteuersatz besteuert.

Unter den Progressionsvorbehalt fallen etwa Lohn- und Einkommensersatzleistungen, wie Elterngeld, Arbeitslosengeld, Mutterschaftsgeld oder das Krankengeld. Aber auch ausländische Einkünfte können dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Der Progressionsvorbehalt kann entweder die Steuer erhöhen oder als sogenannter negativer Progressionsvorbehalt (bei negativen Progressionseinkünften) diese auch verringern. Für den letzteren Fall können zur Veranschaulichung im Progressionsvorbehalt-Rechner entsprechende negative ausländische Einkünfte eingegeben werden.



   

Progressionsvorbehalt Rechner

Mit dem Progressionsvorbehalt Rechner kann online die Steuererhöhung bzw. bei negativen zu berücksichtigen Progressionseinkünften die Einkommensteuererspanis für die Jahre für 2017, 2018 oder 2019 berechnet werden. Auch lässt sich durch die schrittweise Berechnung das Ausmaß und die Funktionsweise des Progressionsvorbehaltes gut nachvollziehen. Die Progressionsberechnungen erfolgen ohne Gewähr.



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Progressionsvorbehalt berechnen

Die Berechnung der Einkommensteuer unter Berücksichtigung von Progressionseinkünften erfolgt in folgenden drei Schritten:

1. Zunächst wird die Steuer auf das zu versteuernde Enkommen zuzüglich der Progressionseinkünfte ermittelt.

2. Anschließend wird der durchschnittliche Steuersatz auf dieses Einkommen ermittelt.

3. Der durchschnittliche Steuersatz wird danach mit dem zu versteuernde Enkommen multipliziert. Auf dieser Basis wird die Einkommensteuer unter Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes ermittelt.

Ein beliebiges Beispiel lässt sich mit dem Progressionsrechner auf dieser Seite durchrechnen. Auf der nachfolgenden Seite finden Sie weiterführende mathematische Details zum Progressionsvorbehalt.

Progressionsvorbehalt-Rechner    

Progressionsvorbehalt bei Ehegatten

Im Allgemeinen ist die Zusammenveranlagung für Ehegatten günstiger als eine getrennte Einzelveranlagung. Die Berücksichtigung von Progressionseinkünften kann aber dazu führen, dass die getrennte Veranlagung bei Ehegatten günstiger ist.

Beispiel Steuerjahr 2018: Ehemann: Zu versteuerndes Einkommen 10.000 Euro und steuerfreie Progressionseinkünfte 12.000 Euro (z.B. ALG1). Ehefrau: Zu versteuerndes Einkommen 15.000 Euro. Es ist jeweils keine Kirchensteuer zu berücksichtigen. Im gegebenen Sachverhalt beträgt der steuerliche Vorteil bei Wahl der Einzelveranlagungen 277,02 Euro. Das Ergebnis resultiert daraus, dass der höhere Steuersatz bei der Zusammenveranlagung die Einkommensteuer deutlicher erhöht als bei der Einzelbesteuerung des Ehemanns.

Das Beispiel lässt sich mit dem Ehegattensplitting-Rechner nachrechnen. Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr.

   

Einkünfte unter Progressionsvorbehalt

Gesetzlich ist der Progressionsvorbehalt in §32b EStG geregelt. Dort findet sich auch eine abschließende Aufzählung von Einkünften, welche dem Progressionsvorbahalt unterliegen. Unter anderem sind dort folgende Einkünfte aufgeführt:

-Arbeitslosenbeihilfe
-Arbeitslosengeld
-Aufstockungsbeträge oder Zuschläge nach dem ATZG
-Elterngeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz
-Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz
-Insolvenzgeld
-Krankengeld
-Kinderkrankengeld
-Kurzarbeitergeld
-Mutterschaftsgeld
-Teilarbeitslosengeld
-Übergangsgeld
-Verletztengeld
-Versorgungskrankengeld
-Zuschüsse zum Arbeitsentgelt

Zudem können auch Einkünfte Unter Progressionsvorbehalt stehen, welche nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung steuerfrei sind.

Die Beträge von Lohnersatzleistungen werden grundsätzlich elektronisch durch die auszahlenden Stellen an die Finanzämter übermittelt und sind in der Steuererklärung (Zeile 91 Hauptvordruck oder Zeile 28 Anlage N) einzutragen. Die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung kann gem. §46 (2) Nr.1 EStG durch Progressionseinkünfte begründet werden, wenn die positive Summe der Einkünfte und Leistungen mehr als 410 Euro beträgt;.

   

Links zu Progressionseinkünften

Steuerrechner wie der folgende Einkommensteuerrechner berücksichtigen ebenfalls den Progressionsvorbehalt. Als weitere Rechner für Lohnersatzleistungen finden Sie hier einen
- Arbeitslosengeldrechner,
- Krankengeld-Rechner,
- Kinderkrankengeld-Rechner,
- Mutterschaftsgeld-Rechner und einen
- Insolvenzgeld-Rechner.


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